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Séance (Sitzung)
Vorbereitung
Damit eine Sitzung, auch Séance genannt, effektiv vollzogen werden kann, benötigt man folgende Gegenstände:
- Weihrauch, Rauchkugeln (Sphärensöffnend und stimulierend.)
- Kerzen (Beruhigt die Atmosphäre.)
- Sphärische Musik (Beruhig die Atmosphäre)
- Blumen (Geister lieben Blumen.)
- Ein Sauberes Tuch, um das Brett zu reinigen.
- Eine stabile Unterlage, bzw. einen stabilen Tisch, am besten Rund.
- Etwas zu trinken und zu essen. Eine Sitzung kann manchmal mehrere Stunden dauern.
- Selbstverständlich das Witchboard und die Planchette.
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Bevor man eine Sitzung beginnt, sollte man als aller erstes das Witchboard reinigen. Dies macht man
am besten mit einem sauberen Tuch, ohne die Oberfläche zu verkratzen. Als nächstes sollte man das
Brett auf einen festen Untergrund, am besten ein runder Tisch, platzieren. Man sollte beachten,
dass das Brett nicht zu leicht auf dem Tisch bewegt werden kann. Danach sollte man die Planchette
auf die Ausgangsposition (sollte auf dem Brett entsprechend gekennzeichnet sein, falls nicht, einfach
eine freie Mitte auswählen) gelegt werden.
Wichtig ist, sich vor der Sitzung mental auf die Séance vorzubereiten. Das heißt, sich geistig von allen
Sorgen und Problemen weitgehend zu befreien. Es wird keinen Sinn haben, vor der Sitzung eine Party-Stimmung
zu verbreiten, oder den anderen, vielleicht etwas unerfahrenen, Teilnehmern unnötig Angst zu machen.
Trotz allem sollten sie sich mit den Regeln und dem Risiko vertraut machen. Bei mir persönlich hat
es sich als sehr nützlich erwiesen, über mysteriöse Erfahrungen mit den Teilnehmern zu diskutieren
und den Ernst der Sitzung durch Themen, wie vertrauensbasierende Unterhaltungen über persönliche Gedanken,
zu heben. Solche mentale Vorbereitungen tragen sehr viel zur Atmosphäre bei, können aber auch viel Zeit
beanspruchen.
Wenn die Stimmung nun auf dem entsprechendem Niveau ist, sollte jeder Teilnehmer die Augen schließen und
mindestens 1 bis 2 Minuten in sich kehren und sich einfach nur auf sein Inneres (Chakra)
konzentrieren. Wer Erfahrungen in Meditation oder autogenes Training sammeln konnte, wird hier
seine Vorteile finden.
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Verlauf einer Sitzung
Das Beginnen einer Séance
Wenn alles zur Ruhe gekommen ist und sich jeder Vorbereitet hat, fassen sich alle Teilnehmer an der Hand.
Zu beachten ist, dass dabei die Handfläche der linken Hand nach oben zeigt, und die rechte dagegen nach unten.
Durch dies wird der Kreis der Teilnehmer geschlossen, alle Außenstehenden sollte falls möglich das Zimmer
aus Gründen der Ablenkung verlassen.
Nun kommen wir zur "Beschwörung". Dies kann man anstellen wie man möchte, es muss nur aus Worten bestehen,
die jeder mit höchster Konzentration spricht, und möglichst folgenden Inhalt tragen:
- Der Kreis muss geschlossen werden
- Die Tore müssen geöffnet werden (der Freude (gut) / des Bösen (böse) / des Jenseits (neutral)
- Aufforderung, dass ein Geist erscheinen soll
- Man kann die Inhalte in ein Gedicht fassen, in einen simplen Beschwörungssatz oder in ein Lied.
Details dazu findet man unter Beschwörung.
Während der Beschwörung sollte, wie gesagt, höchste Konzentration in jedem der Köpfe stattfinden.
Währenddessen sollte man nicht über vergangene Dinge, seine Probleme, über die Situation oder Sonstiges nachdenken.
Man sollte vermeiden, während der Beschwörung auf die Stimmen der anderen zu hören, um so eventuelle
sprachliche Fehler oder Belustigungen zu vermeiden. Effektiv ist es, das Gesprochene sich bildlich vorzustellen,
und all seine Konzentration aufzubringen, das Gesprochene zu vollführen. Falls Fehler auftreten, sollte man
die Beschwörung erneut starten. Bitte nicht vergessen, den Kreis zu öffnen und erneut zu schließen!
Eine Beschwörung sollte, wenn sie nicht lange ist, öfters aufgesagt werden, damit sich die Konzentration
mehr bündelt. Ein kurzer Satz reicht nicht aus! Nützliche Zahlen wäre die "kritische Zahl" 6 oder die "heilige Zahl"
7. Die 13 sollte man besser nicht verwenden. Dagegen soll eine Beschwörung nicht länger als 1 Minute dauern,
da dann die oben genannte Problemfälle auftreten könnten oder die Konzentration sinkt.
Sobald die Beschwörung auf das Ende zugeht, sollte man all seine Gedanken, Konzentrationen und Energien
in vollstem Maße ausnutzen. Wenn die Beschwörung nun vollzogen ist, legen alle Teilnehmer der Séance möglichst
gleichzeitig den Finger auf die Planchette. Jeder muß Kontakt mit der Planchette haben .
Man sollte nicht den Finger mit Kraft auf die Planchette drücken, sondern nur leicht die Fingerspitzen darauf gleiten,
sodass sie sich von selbst bewegen kann und keine Behinderung ensteht. Einzigste Ausnahme den Finger darauf zu
pressen wäre, wenn die Planchette eine Bedrohung darstellen sollte, oder die Situation eskaliert.
Weiterhin ist es wichtig, die Verbindung nicht einfach zu unterbrechen. Falls man mehrere Stunden die gleiche
Hand in einer schlechten Position hatte, kann man die Hand wechseln, doch sollte dabei nie eine Trennung entstehen.
Falls eine Trennung doch entstehen sollte, ist dies weiterhin nicht tragisch, aber kommt immer darauf an,
wie viel Teilnehmer mitwirken, und wie geistig stark diese Teilnehmer sind.
Nun kann man das Brett befragen
Das Beenden einer Séance
Das Beenden kann oft eine leichte Angelegenheit sein, aber auch eine Schwierige. Und sie kann manchmal
so schwierig sein, dass man ziemlich außer Fassung geraten kann.
Wichtig ist, dass der Geist immer mit dem Beenden einer Séance einverstanden sein muss! Wenn der Geist
die Teilnehmer nicht gehen lassen möchte, dann ist das eben so. Denn wenn der Geist nicht gehen möchte,
bleibt er im Brett, und das Abbrechen einer Séance (dies wird dann als ein Abbruch angesehen) gebietet
dem Geist die lang ersehnte Freiheit. Ob die Freiheit was positives darstellt? Für den Geist schon,
aber für die Teilnehmer kann dies sehr schlechte Folgen
Die Teilnehmer fragen also den Geist, ob sie ihn verlassen dürfen. Diese Frage kann man entweder mit "Dürfen wir
die Sitzung beenden?" oder "Dürfen wir dich nun verlassen?" stellen, doch man darf nie die Präzision bezüglich der
inhaltlichen Bedeutung der Fragen verfehlen. Ein fataler Fehler wäre es, zu fragen, ob die Teilnehmer den
Kreis öffnen dürfen. Der Geist würde so befreit sein. Man muss immer daran denken: Geister wollen frei sein,
und sie versuchen die Teilnehmer in jeder Situation dementsprechend zu täuschen, dass sie endlich einen
Fehler begehen!.
Wenn der Geist nun eindeutig mit einem JA geantwortet hat, und wieder auf der Ausgansposition ist, stellt
sich nun die Frage: Ist er weg? Nimmt er einen auf den Arm? Es wäre daher angebracht, noch einmal zu fragen.
2 Antworten würden eine einigermaßene Sicherheit gewären, obwohl sie bei Ouija nie existiert.
Wichtig ist es, den Geist freundlich zu verabschieden. Dies kann man machen wie man möchte. Ein guter Vorschlag
wäre folgender:
"Wir bedanken uns für deine Antworten (/ für deine Hilfe) und wünschen Dir weiterhin viel Glück auf deinem Weg,
auf dass du friedlich ruhst. Wir verlassen dich nun." Jeder Geist würde sich auch sehr darüber freuen,
eine letzte Räucherung zu erhalten.
Anschließend fassen sich die Teilnehmer an den Händen (wie oben beschrieben) und sprechen zusammen
(mit Konzentration) "Wir öffnen nun den Kreis". Nun sollte kein Kontakt mehr zum Geist existieren.
Falls doch, sollte man die jeweiligen Tore schließen und den Kreis erneut öffnen. Es wäre angebracht
dies mit erhöhter Konzentration zu vollziehen, und die Abschwörung durch Wiederholungen der Sätze zu verlängern,
falls es einfach nicht klappt. Wenn man aber stundenlang an der Abschwörung sitzt, sollte man sich Gedanken machen,
ob niemand schiebt.
Was ich zu diesem Kapitel noch ausdrücklich sagen möchte:
1. Wer schiebt, betrügt sich selbst!
2. Wer schiebt und behauptet, er betrüge sich nicht selbst, dem sei gesagt, dass in solchen Situationen oft
kein Spass empfunden wird, und jeglicher Betrug den anderen Gegenüber, alles andere als unangebracht ist!
3. Wer nicht dran glaubt, so sei es. Aber falls man dennoch eine Sitzung führen sollte -- bitte mit Respekt.
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