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Risiken


Die Geister die ich rief, werde ich nicht mehr los!
Das stand zwar im Zauberlehrling von J.W. Goethe, aber der Satz trifft ganz genau auf die Konsequenzen der Geisterbefragung zu. Wenn man einen Geist gerufen hat, wird man den auch nicht mehr los. Er wandelt dann immer in der nähe des Beschwörers, egal was passiert. Das hört sich jetzt vielleicht schlimm an, aber das ist der glücklichste Fall der eintreffen kann! Was ist, wenn man nach einer Sitzung ins Bett geht, und über 3 Monate Klopfgeräusche an der Wand hört? Wenn Dinge einfach aus dem Regal fallen? Wenn man Nachts Kinder weinen hört? Oder ein Lachen eines Kindes?

Geister bekommt man nicht mehr los. Nur selten. Doch man kann sie zum Schweigen bringen, falls sie sich bemerkbar machen. Geister machen sich eigentlich nur bemerkbar, wenn sie sauer sind, Langeweile haben oder einfach nur Poltergeister sind. Die treiben dann ihren Spass mit der Person, der sie gerufen hat, und schauen zu wie er/sie leidet. Geister sind oft neidisch auf die Lebenden!


Um einen Geist zum Schweigen zu bringen, muss man ihn wieder über das Brett rufen. Dafür braucht man aber seinen Namen, und ohne seinen Namen, sieht’s komplizierter aus. Man muss versuchen, ihn ins Brett zu bekommen, da sollte es aber kein Problem darstellen, wenn man ihn einfach mal bei Gelegenheit auffordert, dies zu tun.

Das einzige was ich zu dem Thema sagen kann ist: Verhandeln, Sprechen, Bitten, Hoffen! Vielleicht gibt er es auf, aber ein Poltergeist wird höchstwahrscheinlich einen Gegenzug verlangen. Oder sie wollen einfach regelmäßig gerufen werden, da gibt es viele Möglichkeiten.


Was passiert, wenn...
  • Eine Sitzung grob abgebrochen wird: Der Geist ist frei und wird sich sofort irgendwo manifestieren. Er kann auf Gegenstände bezogen, Raumbezogen oder Personenbezogen sein. Er kann sich in einen Ring manifestieren, genauso in eine Haarspange oder auf einen Menschen, ein Haus, und alles, was man sich vorstellen kann. Von dort aus kann er mentalen Angriff auf Menschen verursachen, und das Problem ist, wenige können herausfinden, wo er ist.
  • Das Witchboard verbrennt wird: Wenn man das Witchboard verbrennt, wird es Schreien. Jeder, der dieses Schreien hört, wird binnen 36 Stunden tot sein.
  • Das Witchboard zerbrochen wird: Alle Geister, die durch dieses Brett beschwört worden sind, werden frei sein.
  • Der Geist alle Ecken mit der Planchette abfährt: Der Geist wird frei sein.
  • Der Geist alle Zahlen mit der Planchette abfährt: Der Geist wird frei sein.
  • Der Geist alle Buchstaben mit der Planchette abfährt: Der Geist wird frei sein.
  • Der Geist eine acht malt: Es ist ein böser Geist anwesend.
  • Die Planchette auf einmal um 360° gedreht wird: Der Geist wird frei sein.
  • Der Geist einem kurz nach einer Sitzung nachts erscheint: Er erscheint oft in einem Phantom (Gesichtslos, Strukturlos, nur Umrisse erkennbar, oft schwarz, hellgrau oder weiß, leuchten aber nicht wie in Märchen oder Horror-Filmen). Dies ist nicht immer der gerufene Geist, sondern auch der eigene Schutzgeist. Er warnt jemanden vor etwas, anscheinend ist der gerufene Geist frei oder möchte jemanden mental angreifen.
  • Der Geist einem Angst einflößen möchte: Man darf sich nie von einem Geist Angst einjagen lassen, oder sich schwach zeigen. Ein böser Geist sucht sich immer den geistig schwächsten Teilnehmer aus, um diesen anzugreifen.
  • Der Geist einen angreift: Ein Geist kann keinen körperlichen Schaden anrichten, er kann jemanden aber psychisch attackieren. So haben sich schon viele Menschen selbst umgebracht, weil anscheinend ein Geist diesen in den Wahnsinn getrieben hat.
  • Der Geist sich als verstorbener Verwandter, Bekannter / Freund / Schutzgeist o.ä. ausgibt: Man darf ihm auf Anhieb nicht glauben, manchmal will er vielleicht nur Vertrauen gewinnen, um dies auszunutzen.
  • Der Finger einfach von der Planchette genommen wird: Wenn alle Teilnehmer dies machen, ist der Geist frei. Wenn es einer macht, sollte er die Verbindung rasch wieder aufnehmen.
  • Die Planchette vom Board rutscht: Sofort blockieren und wieder auf das Brett ziehen!
  • Der Geist sich nicht mehr meldet: Er ist noch anwesend, erhofft sich aber dadurch den Glauben der Teilnehmer, er wäre verschwunden, damit sie die Sitzung „beenden“, aber grob abbrechen.


Um das Witchboard korrekt zu entsorgen, muss es auf einmal in 7 Teile zerbrochen werden. Diese Teile müssen versteckt (am besten im Wald) mit geweihtem Wasser genässt werden und schließlich vergaben werden.



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