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Witchboard im Allgemeinen


1. Die Geschichte des Witchboards
Im 19. Jahrhundert schrieben die Engländer Buchstaben auf kleine Karten, ordneten sie in einem Kreis an und verwendeten als Anzeiger ein Glas (Gläserrücken). Etwas später wurde das "Deal plate talking board" entwickelt. Buchstaben wurden auf einer runden Platte angeordnet und mit einem metallenen Zeiger in der Mitte angezeigt. 1861 beschrieb Allen Kardec (1804-1869; französischer Spiritist) in seinem "Buch der Medien" einige Möglichkeiten zur Geisterbefragung, unter anderem auch den „Girardin-Tisch“ in runder Form.
Fast zur gleichen Zeit wurde eine Planchette (französisch für „kleines Brett“) zum Automatischen Schreiben verwendet. Eine Planchette ist (meist) ein herzförmiges Instrument aus Holz auf drei Füßen, von denen zwei auf Rollen laufen und der Dritte ein Bleistift ist, der durch das Loch in der Spitze gesteckt wird. Damit konnten sogar Analphabeten Botschaften aus dem Reich der Geister holen.

1890 verband ein Amerikaner namens Charles Kennarid das „Dual plagte talking board“ mit dem Planchette und erfand damit das erste Ouija-Board, den Vorläuder des modernen Witchboards. Es wurde damals für 1,50$ verkauft.

1892 wurde William Fuld Besitzer dieser Fabrik, benannte sie um und ließ sich seine Ouija-Boards patentieren. Sie machten ihn zum Millionär! William Fuld betonte immer wieder, er sei kein Okkultist, sondern ein Geschäftsmann. Am 24.02.1927 fiel er vormittags vom Dach seiner Fabrik, als er Arbeitern Anweisungen zur Befestigung eines Flaggenmastes gab. Nachmittags verstarb er im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Manche sahen darin eine Mitschuld böser Geister. Zwei seiner Söhne übernahmen den Betrieb.

1966 kauften die Parker Brothers die Rechte am Ouija-Board. Sie produzieren das Board seitdem in Salem. Dieser Ort erlangte durch die Hexenprozesse 1692 Berühmtheit. Zwischen 1966 und 1985 verkauften sie über 2 Millionen Exemplare. 1999 verkleinerten sie das BVoard und brachten eines heraus, das im Dunkeln leuchtet.

Es tauchte auch immer wieder die Frage auf, ob es sich hierbei um ein Gesellschafrtsspiel oder um ein Kinderspielzzeig handelte. In den Staaten werden die Boards als Spielzzeug für Kinder ab acht Jahren verkauft, was ich persöhnlich als katastrophalstens gefährlich finde!


2. Was ist ein Witchboard?
Sogenannte „Witchboards“ (Hexenbretter) sind auch unter den Namen „Ouija“ bekannt. Ouija stammt aus dem französischen „Ja“ und dem deutschen „Ja“. Diese Bretter sind von Brett zu Brett unterschiedlich. Manche sind geweiht, manche sind von Natur aus schwarzmagisch oder weißmagisch, generell von einer Größe von 16*24 inches (enspricht einer ungefähren Größe von 40*60 cm). Witchboards gehören definitiv zum Okkulten, weil keine wissenschaftliche Beweise ihrer Resultate bestehen, aber sind weder in die weiße Magie noch in die schwarze Magie einzuordnen. Dies hängt jedoch oft vom Brett selbst ab, ob es bestimmte Symbole zeigt oder entsprechend geweiht ist. Durch Hexenbretter kann man Kontakt zu einer anderen Welt herstellen, die Welt der Toten, die Welt der Seelen und der Geister. Jedes Brett ist mit einer Planchette (muss nicht auf 3 Füssen stehen), meist aus Metall, ausgestattet, durch das das herbeigerufene Individuum anhand Buchstaben, Zahlen, Ja und Nein, die auf dem Brett eingraviert oder bemalt sind, antworten. Ein gewöhnliches Brett sieht des öfteren so aus:


     


In der Ecke steht Yes für Ja, und in der gegenüberliegenden Ecke No für Nein. Darüber ist das Alphabet in zwei Reihen jeweils mit 13 Buchstaben angeordnet. Dann werden Zahlen von 0-9 sichtbar und ganz am Ende steht Goodbye für auf Wiedersehen. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich über das Board mit Geistern verstorbener Prominenter oder verstorbener Familienmitglieder, mit lebenden Personen, mit ihrem geistigen Führer, ihren Haustieren und mit Außerirdischen unterhalten. Viele möchten auch eine Art Lebensberatung haben, verwechseln das aber sehr häufig mit Wahrsagerei. Dies ist nicht nur beim Ouija so, sondern bei allen anderen Orakeln auch, wie z.B. dem Tarot, dem Kartenlegen allgemein, dem Pendeln, usw. Das hält natürlich gewissenlose Menschen nicht davon ab, für Geld Hilfe suchenden Leuten Entscheidungen "abzunehmnen" und Dinge zu erzählen, die sie auch ohne Orakel erzählen könnten.


In Deutschland war das Witchboard und das Vollziehen des Ouijas verboten, da viele Menschen wegen Besessenheit und Wahnsinn in psychiatrische Behandlung mussten, oder Selbstmord begangen. Das heißt aber nicht, dass alle Menschen, die sich damit befassen, entweder psychisch krank oder suizid gefährdet sind. Die Frage ob man wahnsinnig ist, wenn man dies praktiziert, lasse ich aus subjektiven Meinungsgründen offen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Sollte man es sich 10 man überlegen, Ouija zu praktizieren? Nein! 10 mal reicht dafür nicht aus!





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